BERICHT VOM INTERNETPOET DEEDEE:
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Eine kleine Kollision im Hamburger Hafen und der Fürst weiß nicht mehr, wo rechts und links ist.
Begonnen hat alles rund 24 Stunden zuvor, am Sonnabend, den 25.06. gegen 10:30 Uhr auf an der Raststätte Fuchsberg Nord.
Dort trafen sich der Presi Sven, Bernd II, der Fürst, Hurrel und Deedee, um den direkten Weg nach Hamburg zum Hotel Lindner in Hamburg zu nehmen.
Dort angekommen trafen wir unseren Bruder Axel (Slider), was Grund genug war, Hurrel eine Jackieflasche aus seiner Packtasche nehmen zu lassen und diese sofort auf dem Parkplatz zu
leeren.
Auch Slider ließ sich die Gelegnheit nicht entgehen, eine weitere derartige Flasche beizusteuern. Einmal auf den Geschmack gekommen, wurden spontan 2 weitere Flaschen aus dem benachbarten
Supermarkt geholt und entschlossen vernichtet. Zur besseren Verdauung gab es auch reichlich Willie dazu.
Derartig gestärkt konnten wir darauf auch unsere Hotelschlüssel holen und die Klamotten aufs Zimmer bringen. Dabei ergab sich mit Presi und Alterspresi als Bettnachbarn quasi eine
presidiale Presidentensuite.
Umgehend sollte der weitere Tag seinen Lauf nehmen. Wir kamen schnell zu der Lageeinschätzung, das auf dem Eventgelände unsere gastronomischen Bedürfnisse sowieso nicht befriedigt werden und
sind daher lieber gleich Richtung Kietz gezogen.Diese Entscheidung war, wie alle unserer Entscheidungen, sehr richtig und in höchstem Maße sinnhaltig.
Nach ein paar Jackies zum warm werden nahm unser straff geplantes Kneipenprogramm seinen Anfang. Zuvor allerdinds zeigte sich, das wir vom ECC in voller Gänze Kompetent sind und dieses auch für
komlizierte medizinische Problematiken gilt. Unser Alterspresi, der wahrscheinlich aus Geizgründen seine Treppenstufen nicht mehr abnutzen will, springt zur Zeit die selbigen herunter. Dabei
verknirschte er sich sein Knochengerüst. Sven traf die weise Entscheidung, das solche Probleme sich am besten mit Jägermeister lösen lassen, worauf dem Alterspresi mitten auf der Reeperbahn die
Schulter mit selbigen eingerieben wurde. Ein voller Erfolg.
Der Presi und Deedee gingen auf mehr oder weniger direktem Wege zur Nachtschicht in die "Nachtschicht", wo wir von Wirtin Micky sehr freundlich begrüßt und in höchstem Maße kompetent mit
Getränken (selbstredent Jackie) versorgt wurden. Nach einiger Zeit lotsten wir den großen Rest der Truppe zu unserer Location, da diese sich zwischenzeitlich anderweitig mit Bier etc versorgt
hatten. So fanden wir wieder zusammen auf den rechten Weg zurück.
Eine Damengruppe (Ü65 im Mittel) feierte auch irgendeinen Anlaß in der Nachtschicht, so das ein paar von uns die Gelegenheit nutzten, mal ein paar Informationen über Probleme im Alter zu
gewinnen.
Untermauern konnten wir auch unsere Feststellung aus Oberhof über die Kleinheit der Welt, denn wir trafen doch tatsächlich ein paar Bekannte aus Rostock in der Nachtschicht.
Nach einem gemeinsamen Abschiedsfoto (sehr lustig) beendeten wir unser dortiges Gastspiel und wandten uns Neuen Ufern zu. Dazu gehörte, ein bißchen mit Kietzinsidern
(Selbstvermarktern) zu fachsimpeln, um ein paar Erkenntnisse zu gewinnen und Einsichten zu vertiefen.
Aber schließlich meldete sich mit Nachdruck der schnöde Hunger. Passenderweise lag das Steakhouse am Hanz-Albers-Platz in nicht allzu weiter Ferne, so das der Presi, der Alterspresi, Hurrel und
Deedee kurz entschlossen auf direktem Weg dorthin gingen. Dort nahmen wir noch Kontakt zum Fürsten und zu Slider auf, die kurz darauf irgendwo her kommend, auch eintrafen. Die Wahl zwischen
Steak und Steak wurde uns leicht gemacht, so das es eigentlich nur um die Menge ging. Selbstredend ab 10oz aufwärts.
In der Seefahrt gibt es um Mitternacht den so genannten Mittelwächter (ein Essen) und da wir am nächsten Tag seemännisch tätig werden wollten, haben wir dieses Element faktisch mit Leben
erfüllt.
Mit gefüllten Bäuchen stellte sich die erste Müdigkeit ein und nach ein paar weiteren kleinen Getränken begaben sich der Presi, der Alterspresi und Hurrel zurück ins Hotel, wo sie allerdings an
der Hotelbar eine Wiederauferstehungserfahrung machten und bis zum schließen der Selbigen ausharrten.
Die anderen 3 zogen noch ein bißchen durch die Kneipen, aber irgendwann war dann auch Schluß und es ging zurück ins Lindner, wo die Hotelbar allerdings schon aus unerfindlichen geschlossen
war.
Tag 2 begann mit dem !0:00 Uhr Frühstück, an dem allerdings nur der Alterspresi, Hurrel und Deedee teilnahmen. Die anderen wältzten derweil noch sich und andere Probleme....
Der Alterspresi hatte seine philosophische Ader und gab zum besten, das er ab ca. 22:00 Uhr einen Zustand der Vollkommenheit erreicht hatte und dieser auch ewig weiter anhielt.
Bildlich gesprochen surfte er auf einer perfekten Rauschwelle und hörte dabei das "om mani padme hum" der Lamas.
Kurze Zeit später waren wieder alle vereint, die Zimmer bezahlt und es ging ab zum Maritimen Kompetenzzentrum, wo Bernd II seine Brötchen verdient. Kompetent wie wir sind, wollten wir dieses
auch durch eine erfolgreiche Hamburger Hafenrundfahrt und ein Einlaufen in Helsinki im Simulator unter Beweis stellen.
Die Aktionen sind praktisch unbeschreibbar, glücklicherweise existieren aber ein paar bezeichnende Videos, die unser Kapitän des Tages, Presi Sven, neben seiner verantwortungsvollen Rolle als
Schiffsführer aufgenommen hat.
Nachdem der Fürst Backbord, Steuerbord, Rechts und Links auf höchst eigenwillige Art und Weise interpretierte und der Presi mit der inhaltsreichen Äußerung "Na Toll" unseren kleinen Kontakt mit
einem Monsterschiff kommentierte, umschifften wir auch noch Riesenwellen und Bohrinseln. ECC-Maritim halt.
Sicher ist, mit ihm auf der Brücke und dem Fürsten als Maschinisten würde die Bismarck wohl heute noch schwimmen.
Die Simulatorfahrt war ein einmaliges Erlebnis, welches sehr viel Spaß gemacht hat und an das sich alle Beteiligten wohl noch sehr lange erinnern werden. Ein riesengroßes Dankeschön an
dieser Stelle nochmals unserem Alterspresi Bernd II, der uns das ermöglichte.
Da es mittlerweile Tradition ist, eine Tradition zu begründen, taten wir auch dieses auch und beschlossen, das jeder Member einmal eine Veranstaltung mit Bezug zu seinem Arbeitsplatz
organisiert. Zum Beispiel Bernd in der Mauer.
Dann war auch das Ende unserer Tour langsam in Sichtweite gerückt. Nach der Verabschiedung von Slider fuhren wir gen Lübeck, weil wir unterwegs noch eine kleine Stärkung zu uns nehmen
wollten.
In schönster Sonne gab es Matjes, Steak und andere Leckereien und die Erlebnisse der letzten 24 Stunden wurden kurz Revue passieren lassen.
Letztendlich sind alle Gesund und mehr oder weniger Munter zu Hause angekommen und freuen sich auf die nächsten Dinge, die da kömmen......"